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Im Grunde ist es nur ein Thema, das den Maler LICHT ist überall präsent, formlos und immateriell, daher auch begrifflich schwer zu fassen. Die Malerei zeigt seit Jahrhunderten die Illusion des LICHTS, und betont damit seit der Renaissance in allen Varianten des Naturalismus und Realismus, gegenstandsbezogen, die Form und die plastische Qualität der Motive. Die Maler des Barock haben darüber hinaus inszenatorisch mit Licht und Schatten, Hell und Dunkel die Dramaturgie des Bildgeschehens gesteigert, und einige Maler und Fotographen des aktuellen Realismus lassen sich durchaus davon inspirieren. Als Symbol verweist LICHT vom Mittelalter bis zum Barock auch auf religiöse, göttliche Transzendenz und über die Romantik bis heute bleibt diese Symbolik in der Kunst nach wie vor präsent, nur die Gewichtungen verschieben sich. Dennoch, für die Malerei von Er ist jedoch kein Wissenschaftler sondern Maler, arbeitet direkt mit Händen und Materialien, methodisch und experimentell in Einem. Wenn er Metall, Leinwand und Holz als Malgründe einsetzt, darüber schichtweise Gewebe und lasierend Farben und Harze legt, sind das gestalterische Prozesse, die immer wieder neu ein Ziel suchen: LICHT spürbar zu machen, es aufzusaugen und Versickern zu lassen oder zu Reflektieren und mit LICHT Farben zum Leuchten zu bringen. Diese unterschiedlichen optischen wie haptischen Qualitäten
der Werke, die bis zu opaker Dichte reichen können, sind das Gegenständliche an
den Bildern von Dennoch handelt es sich bei den Bildern von Bruno Kurz nicht um autonome Malerei, denn der Maler scheut sich nicht vor Symbolik, wenn er Titel wie „Lux aeterna“ formuliert und den Bildern damit, trotz gegenstandsfreier Abstraktion, bildlogisch schöpfungsgeschichichtliche Bedeutungsdimensionen zubilligt, die überzeugend auf den Anfang aller Anfänge verweisen , dorthin, wo vor der Welt nur LICHT war. Der Künstler Ernst Schneider Künstler und Galerist |
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